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| Quelle: pixabay.com / Pikura |
Oum Shatt
(Ms) Die Zeit zwischen den Jahren ist in der Musik so runtergedimmt wie keine anderen Wochen im ganzen Jahr. Doch es gibt ein paar spannende Töne und Bilder und Worte, die doch aufploppen. Wenn eine Band kurz vor Ende des Jahres ein neues Musikvideo zu einem Album, das vor zwei Jahren erschien, veröffentlicht, darf man ein wenig hinein interpretieren, oder? Oum Shatt haben ein Video zu Love The Way She Stands rausgebracht. Dazu gab es kaum begleitende Worte, also hier wenigstens ein paar Ideen: 1. Sie hatten einfach Lust dazu. 2. Das Video wurde zufällig genau zu dieser Zeit fertig. 3. Die Band wollte ihren Fans und allen, die es noch werden wollen - denn: phantastische Gruppe! - ein kleines Geschenk machen. 4. Eine neue Platte wird mit einem alten Lied wohl kaum angekündigt. 5. Eine neue Tour steht eventuell in den Startlöchern. 6. Sie frönen der Kunst.
Egal: Es ist ein toller Track mit einem schönen Video dazu und einen dieser Punkte könnt ihr euch jetzt aussuchen!
Henge
(Ms) Was haben sich Menschen vor fünfzig, einhundert, dreihundert Jahren wohl gedacht, wie das Jahr 2026 aussehen und vor allem klingen wird? Flugtaxis, Marsbesiedelung oder Explosion des gesamten Planeten? Oder gar Invasion einer anderen Spezies?! Ja, vermutlich wird es letzteres sein, wenn Henge läuft! Die folgenden Worte meine ich genauso, wie ich sie schreibe: Das ist vielleicht das verrückteste, genialste, elektrisierendste, was ich seit langer Zeit gehört und vor allem gesehen haben! Und die Band wird im Frühjahr durch unsere Breitengrade ziehen. Henge ist ein Space-Rock-Future-Electro-Plan eines Quartetts aus Manchester. Obwohl… das stimmt doch gar nicht! Zpor, Goo, Sol und Nom sind Millionen von Jahre alt und wir haben das große Glück, ihrer musikalischen Reise beizuwohnen. Ein Erlebnis, das Krautrock auf Speed bedeutet. Oder so. Egal - es ist großartig, was diese Band auf die Bühne bringt, musikalisch und vor allem visuell, sehen Sie hier:
08.04. - Hamburg, Knust
10.04. - Lübeck, Treibsand
11.04. - Oldenburg, Cadillac
13.04. - Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
14.04. - Wiesbaden, Schlachthof
15.04. - Marburg, KFZ
21.04. - Plagwitz, Neumanns Tanzlokal
22.04. - Dresden, Beatpol
24.04. - Berlin, Gretchen
25.04. - Hannover, Faust
Get Well Soon
(Ms) Nachdem ich am Silvesternachmittag eine bestimmte Mail gelesen habe, hörte ich am Morgen drauf eine Platte von 2008 und konnte erstaunlich gut mitsingen.
Dass es etwas Neues von Get Well Soon geben würde - ich war lange Zeit mehr als skeptisch und die Infos sind noch angenehm ungenau. Ich bin davon ausgegangen, dass Konstantin Gropper irgendwo im Filmmusikbusiness verschwunden ist und Amen irgendwie die letzte Platte bleibt. Pah - Pustekuchen! Am Mittwoch gab es eine Mail, einen Newsletter. Darin hat Konstantin Gropper nichts anderes angekündigt, als dass es in diesem Jahr zwei - in Zahlen: 2! - neue Platten von Get Well Soon geben wird. Plus Labubu, Tour und allem drum und dran! Wannwiewo - diese Infos werden alle noch kommen. Aber: Wow! In diesem Jahr gibt es diese Band schon zwanzig Jahre und ich weiß noch, wie begeistert ich meine MitschülerInnen 2008/09 vollgelabert habe, was ich da mit Rest Now Weary Head! You Will Get Well Soon für eine außergewöhnliche Platte entdeckt habe. Seitdem bin ich dem Sound dieser Band verfallen, sie gehört unangefochten mit zu den fünf Bands, die mich in den letzten zwanzig Jahren am stärksten geprägt und begleitet haben. Ich konnte sogar mal meinen Papa überreden, dass er mich zu einem Konzert nach Nijmegen begleitet und es war großartig. Auch für ihn. Dear Reader als Vorband. Ach, du liebe Güte. Das wird ein gutes Jahr, okay? Okay!






